Vor einigen Stunden hat Microsoft enthüllt, woran hunderte Entwickler um CTO Ray Ozzie zwei Jahre lang getüfftelt haben: Mesh. Der Dienst, der unter dem
Live-Markendach angesiedelt ist und in einer Tech Preview-Version heute für 10.000 Tester online ging (alle Testaccounts sind mittlerweile weg), soll nach den
Vorstellungen der Redmonder zu einer zentralen Plattform im Web werden, über die Nutzer verschiedenste Geräte miteinander synchronisieren und verwalten sowie deren Inhalte mit anderen teilen können. Nach
dem offiziellen Start wird es mit Mesh möglich sein, Inhalte zwischen unterschiedlichsten Computer, Smartphones, ja selbst Spielkonsolen, Festplattenrekordern und digitale Videorekordern
auszutauschen. Während die Installation der Mesh-Testapplikation momentan lediglich auf Geräten mit Windows XP, Vista und Windows Mobile funktioniert, ist langfristig auch eine Unterstützung von Mac
OS und andere Betriebssystemen vorgesehen.

Über Mesh verwaltete Inhalte lassen sich mit ebenfalls registrierten Familienmitgliedern und Freunden teilen. Robert Scoble gibt einen guten und verständlichen Überblick über die Features von Mesh und verweist auch auf den integrierten Newsfeed, mit dem man à la Facebook über Synchronisationen und geteilte Inhalte auf dem Laufenden gehalten wird. Eine weitere Besonderheit ist laut Scoble die allgegenwärtige Präsenz von RSS-Feeds für einzelne Bereiche und Funktionen des virtuellen Mesh-Desktops, die es leicht machen, den Überblickt darüber zu behalten, was gerade innerhalb der eigenen Mesh-Welt passiert.
Wer mehr über Mesh wissen will, kann unter anderem bei Microsoft, ReadWriteWeb, TechCrunch und GigaOm weiterlesen.
Ich habe mich durch den unnötig langen Registrierungsprozess für die Mesh-Beta gequält und warte gespannt auf einen Zugang.
4 Kommentare
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#1
[…] Lesetipps: Microsoft’s Mesh: das Web als zentraler Platz für das digitale Leben Das Problem mit der Gratiskultur im Web Sind Micropayments der Segen für das Web […]
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#2
[…] eigentlich bei Live Mesh? Außer in den großen US-Techblogs kann man z.B. bei "zweinull.cc" oder auch im "neuemedienblog" bereits lesen, um was es sich bei diesem Projekt […]
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#3
Praktische Sache, aber ob ich einen derartigen Dienst von Micro$oft nutzen würde, weiß ich noch nicht

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#4
Immerhin…
Ich hab es irgendwie nicht mal geschafft mich zu registrieren, vielleicht dürfen wir Germans noch nicht ;o)

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